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Elton John kommt wieder nach Deutschland:
Elton John Solo:
Tour 2003
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20. Juni 2003, Bonn, Kunst- und Austellungshalle (Open Air) 19.00 Uhr | alle Tickets für € 70,95
Konzertberichte
Elton John Live in Bonn. Zum ersten mal steht Elton John 2003 hier im deutschen Raum auf der Bühne. Wir haben unten die Konzertberichte für Sie zusammengefasst!
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Weitere Termine solo & mit Band:
Tour 2003
12. Juli 2003, Darmstadt, Stadion am Böllenfalltor (Open Air)
19.00 Uhr | Tickets für € 45.-/62.-/68.-/74.-
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13. Dezember 2003, Hamburg, Color Line Arena 19.00 Uhr | Tickets für € 44,90/56,50/67,90/85,20/119,50
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Ein einzigartiges Konzerterlebnis: Elton John & Band gemeinsam in Hamburg bei ihrem einzigen Konzert in Deutschland im Jahr 2003. Die Tour von Elton john findet mit dieser Veranstaltung einen krönenden Abschluss! Besuchen Sie Hamburg und wenn Sie schon mal da sind kombinieren Sie dieses Konzert gleich mit einem Besuch des Elton-John-Musicals "Der König der Löwen"!
Berichte über das Konzert in Bonn:
Wie immer haben wir eine fülle von Konzertberichten der elton.de-Leserinnen udn Leser erhalten, diesmals sogar aus Deutschland und der Schweiz:
Imken Peters war begeistert, hier der Bericht:
Es war eins der besten Konzerte überhaupt. Irgentwie kam da mehr Publikumsnähe auf. Ich habe zum ersten mal erlebt das er Autogramme ins Publikum geworfen hat, er war richtig gut drauf.
Gegen Ende ist er einemal auf sein Piano gestiegen und hat seine berühmten Verrenkungen gemacht.
Ich denke er hat das Konzert auch sehr genossen.Wir haben geklatscht wie verrückt und geschrien bis wir heiser waren.
Man hat gemerkt was schon alte eingefleißte Fans waren und wer neu in der Fangemeinde war. Aber gerade diese Mischung hat es gemacht.Ich habe mich vor dem Konzert mit vielen Leuten unterhalten und Erinnerungen an alte Konzerte ausgetauscht. Das ist jedesmal schön.
Er hat wieder wunderschön gespielt. Dieser Mann braucht keine Band und halbnackte Frauen. Er braucht nur sein Piano und ein gutes Publikum und schon läuft er zur Höchstform an. Er ist einfach toll. Er hat nonstop gespielt und die zwei Zugaben waren spitze. Was auch wunderschön war er hat sein I´m still standing mit sehr viel Instrumental gespielt das hat sich traumhaft angehört. Es war auch toll das er seine neuen Werke gespielt hat.Das war nur ein winziger Teil von diesem fantastischem Konzert.
Dein verrückter Fan - Inken
Holger Borner, Bonn, schreibt uns über seine Eindrücke, schon die länge des Beitrags zeigt, dass es wohl wirklich ein "magnificent audience" war:
Nachdem sich in der Vergangenheit bereits Stars wie Joe Cocker, Diana
Ross, Rod Steward und David Bowie auf dem Bonner Museumsplatz haben
feiern lassen, war es endlich an der Zeit, dass auch Elton sich einmal
hier blicken lässt.
Am vergangenen Freitag war es dann soweit: um Punkt sieben Uhr
marschierte er unter dem Jubel der gut 7000 Zuschauer auf die Bühne, auf
der sein schwarzes, kurz vor dem Auftritt noch mehrfach entstaubtes und
poliertes Yamaha-Piano darauf wartete, von ihm bearbeitet zu werden. Ein
fröhliches Winke-winke in die Menge, ein Schluck Wasser aus der Flasche,
dann ging es los mit "It´s a little bit funny ...", und alle wußten,
hier gibt´s heute abend klasse Musik zu hören.
Besonders schön war, Elton einmal aus der Nähe, nur wenige Meter
entfernt, zu sehen und zu erleben. Gekleidet in einen schwarzen, leicht
glitzernden Designer-Anzug, dazu modische Brille mit grünen Gläser (die
er mehrfach kurz abnahm, um in die Menge zu blinzeln) und leicht
aufgepeppte Haartracht. Seine letzte Diät dürfte allerdings schon etwas
länger zurückliegen.
Nun, und dann spielte er einen Klassiker nach dem anderen, viele aus den
70er Jahren wie "Border Song", "Someone saved my life tonight", "Rocket
man", "Daniel", "Candle in the wind", aber auch Hits aus den 80ern ("I
guess that´s...", "Blue eyes") und 90ern ("The one") sowie von seinem
aktuellen "Songs from the west-coast"-Album. Klar, dass besonders gute
Stimmung bei den schnellen Stücken aufkam, wie "Honky cat", "I´m still
standing" oder "Crocodile rock". Ein Stück, das nicht aus seiner Feder
stammt, gab´s übrigens auch: "Moon River".
Als Zuschauer fragt man sich oft, wie denn umgekehrt die tatsächliche
Stimmung desjenigen ist, der auf der Bühne steht. Nicht zuletzt weil die
Begeisterung und Beifallsstürme der entzückten Zuschauer keinen Moment
nachließ, dürfte sich auch Elton ziemlich wohl gefühlt haben. Er machte
zumindest einen stets gut gelaunten Eindruck und seine Würdigung der
Zuschauer als "magnificent audience" am Ende des Konzertes schien ernst
gemeint zu sein.
Der Mensch kann nicht nur gut singen und toll Klavier spielen, er hat
auch ein langes Durchhaltevermögen: volle drei Stunden spielte er, ein
Stück an das andere gereiht, jeweils nur kurz unterbrochen, um mit dem
Finger ins Publikum zu zeigen und seine Stimmbänder mit einem Schluck
Wasser zu kühlen. Zwar gab´s keine Handstände auf dem Piano mehr wie in
seinen früheren Zeiten, dafür ließ er wenigstens ein paar Mal den
Klavierdeckel laut aufknallen und stellte sich am Schluss auf den
Pianohocker. Er beließ es auch den ganzen Abend über bei der gleichen
Gaderobe (Nicht einmal ein Jacket-Wechsel!). Erst für die zweite Zugabe
("Circle of life" nach "Don´t let the sun go down on me") zog er seinen
inzwischen schon obligatorischen Jogging-Anzug an.
Obwohl bei einem Ticket-Preis von knapp 70 Euro für ein Konzert die
Schmerzgrenze langsam erreicht sein dürfte (o.k., die Stones und Paul
McCartney waren noch teurer), ärgerte man sich bei Elton kein bißchen -
dafür hat man ja auch qualitativ und quantitativ wahnsinnig viel geboten
bekommen. Das dürfte auch die einhellige Meinung der anderen 7000
gewesen sein, denn beim Verlassen des Platzes nach dem Konzert sah man
nur glückliche Gesichter - und irgendwie schwebte immer noch der
Zuschauerchor mit seinem "Laaa-lalalala-laa" vom Crocodile Rock in der
lauen Sommerabend-Luft.
Ebenfalls von der Schweizer Reise berichtet Marcel Zürcher, vielen Dank!
1 200 Kilometer Autofahrt, 7 000 Fans, ein grandioses Konzert
Mein sechstes Elton John Konzert sollte ein ganz spezielles werden, zumal es
nicht in Zürich, sondern in Bonn über die Bühne ging: Es war die Reise wert.
Am Freitagmorgen kurz nach halb sieben mischte ich mich mit Elton-T-Shirt
unter die Pendler in den Zug. Um 08:30 Uhr erwarteten mich Bruno Kohli
(Betreuer der Schweizer Fanclub-Mitglieder), Peter Wiget, Renato Isepponi und Thierry Keller (alles Mitglieder des Elton John Fanclubs Hercules) in Bülach ZH.
Alle Fans kannte ich bereits bestens aus früheren Fanclub-Treffen. Peter Wiget
stellte sich als Chauffeur zur Verfügung. Bereits ab Bülach hatten wir die
Gelegenheit, über die Autobahn Richtung Basel zu fahren. Nach einer guten Stunde
passierten wir die Schweizer Grenze, nach rund 260 Kilometern Autofahrt
legten wir eine erste Rast ein. Zweieinhalb weitere Stunden vergingen auf der
Autobahn. Es hatte wenig Verkehr, das Wetter war auch super. Auf einem weiteren
Rastplatz, dessen Name ich unterdessen vergessen habe, kam das Mittagessen
zum Zug. Vor der Weiterfahrt fragte uns eine ältere Dame, ob wir wissen, dass
Sir Elton am 12. Juli in Darmstadt spielt. Natürlich wissen wir das, drei von
uns fahren an diesem Tag nämlich wieder nach Deutschland ... aber wie hatte
sie uns bloss als Elton-Fans identifiziert? *kurz überleg*
Die Reise ging unbeschwert weiter, bis uns um 14:30 Uhr ein erstes Anzeichen
von Stau entgegenkam. Zehn Minuten verbrachten wir mit StopnGo, danach kam
jedoch niemand mehr voran. Kurze Zeit später fuhren zwei Feuerwehrwagen
vorbei, anschliessend warteten wir geduldig und gingen auf der Autobahn
spazieren. Wir hofften allerdings, rechtzeitig weiterfahren zu können, da wir vor dem Konzert noch ein Hotelzimmer reservieren wollten. Ziemlich genau eine Stunde
später war es soweit: Wir konnten weiterfahren! Nach ungefähr vier Kilometern
sahen wir einen LKW mit verbranntem Anhänger: das war also der Grund. Naja,
wenigstens ist nichts Schlimmeres passiert.
Um halb fünf erreichten wir Brühl, wo wir es uns im Hotel Jägerhof gemütlich
machten. Leider hatten wir nicht so viel Zeit, wir wollten ja noch nach Bonn
ans Konzert hatten wir beinahe vergessen ...
Um 17:45 Uhr sahen wir die wunderschöne Friedrich-Ebert-Allee mit der
Museumsmeile und eine riesige Menschenmenge davor wollten die etwa alle auch ans Konzert? Geduldig standen wir an, wir warteten jedoch nicht lange, ein
Securitas-Mann hatte uns eingeladen, ihm zu folgen. Weiter hinten stellte er uns
den VIP-Eingang zur Verfügung, wo wir sofort Eintritt fanden. Super, so hatten
wir noch einen Stehplatz in der vorderen Hälfte. Erstaunlich klein war der
Zuschauerraum, laut Berichten waren es 7 000 Leute (ausverkauft) und Open-Air
mit grossem, offenen Zeltdach.
Das erste Highlight kam schon um 18:30 Uhr, als Elton's Piano-Techniker auf
die Bühne kam, mit Frottier-Tuch das Klavier putzte und den Zettel mit der
Setliste dranklebte: Die vorderen Reihen klatschten ihm zu. So wussten wir, das
Publikum wollte Spass haben und war gut drauf.
Dann war es soweit: Punkt 19:00 Uhr ertönte die Aida-Fanfare, Elton erschien
im anthrazit-farbenen Anzug, dunkelgrüner Sonnenbrille und einer neuen,
jugendlichen Frisur! Er kam alleine, hatte die Band zu Hause gelassen und gab
Vollgas: Mit Your Song begann Sir Elton das Set. Er sang mit leicht rauher, aber
äusserst kräftiger, unverkennbarer Stimme. Nach jedem Song jubelte das
Publikum ausgelassen. Border Song und Mona Lisas And Mad Hatters waren eine schöne Überraschung, da Elton solche Songs selten live zum Besten gibt. Die
wirkliche Überraschung kam allerdings kurz darauf: Die ersten Takte von Im Still
Standing ertönten geheimnisvoll mit einem tiefen Akkord, Elton spielte die
Melodie langsam bis zum Erkennen an und gab dann Tempo. Vor dem zweiten Refrain
bremste er wieder ab, vertiefte seine Stimme und sang die Zeilen genial
bluesig, bevor er am Schluss wieder zu Original-Stimme und Tempo zurückkehrte
einfach grossartig, eine solide Nummer in einer derart neu phrasierten
Live-Version zu hören *im still standing ... yeah yeah yeah* ...
Ein ähnlich cooles und geheimnisvolles Intro verpasste Elton Philadelphia
Freedom. Auf der letztjährigen Tournee coverte er Oh My Sweet Carolina von Ryan
Adams auf der Bühne, dieses Jahr entschied er sich für Moon River, einen aus
tausenden seiner Favoriten die Fans reagierten höchst erfreut über den
Vortrag dieser starken Ballade. Zwischen den Songs stand Elton auf, verbeugte
sich und signierte zweimal T-Shirts. Nachdem er sie unterzeichnet hatte,
schaute er fragend und leicht grinsend ins Publikum, da er nicht mehr wusste, wem
die Shirts gehörten ...
Bei den ersten Takten von This Train Dont Stop There Anymore schaute er zu
seinem Piano-Techniker und schüttelte den Kopf: da war wohl der falsche
Piano-Klang eingestellt. Elton liess sich nicht beirren und sang den Song in einer kraftvollen Version weiter. Take Me To The Pilot erhielt ebenfalls ein
bluesiges Intro, Bennie And The Jets versah er mit einer In The Mood-Einlage und
bei Crocodile Rock ging sowieso die Post ab: An vorderen Konzerten habe ich
das Lalalalala noch nie so laut und mitreissend miterlebt - wow! Elton lieferte
danach zwei Zugaben: Circle Of Life bildete einen wunderschönen Abschluss,
bevor Elton John nach drei Stunden und 30 Songs die Bühne verliess.
Sir Elton John war während dem ganzen Konzert sehr gut gelaunt, spielte und
sang kräftig und inspirierend bluesig und er dudelte nicht einfach die
Greatest Hits CD runter. Es machte Spass, in einer etwas spezielleren Ambiance als in einem Stadion ein so tolles Konzert zu erleben und Elton hatte sichtlich
am meisten Freude. Dieses Solo-Konzert übertraf nicht nur meiner Meinung
nach dasjenige in Zürich im November 2000 bei Weitem ... Elton wird schlicht und
einfach immer besser!
Bruno Kohli schickt uns einen Bericht über die komplette Reise aus der Schweiz zum Elton-John-Solo-Konzert in Bonn:
Liebe Elton – Fans!
Eines meiner schönsten, besten Konzerte.....
Vorgeschichte
Im Frühjahr kam die Info, dass EJ ein Solokonzert bestreiten würde: Bonn; es dauerte nicht lange, da beschlossen Peter (Wiget) und ich, dass wir wieder einmal ins Ausland müssten...; das Echo der anderen Fans war eher gering, doch kamen Marcel, Renato und Thierry auf dieselbe Idee. Via www.eventim.de konnte Tickets geordert werden. Es hätte sich allerdings gelohnt, wenn alle zusammen bestellt hätten, denn die Versandkosten waren horrend ! Der Ticketpreis mit fast EUR 70 war zudem ebenfalls hoch.
Am 3.5.03 organisierte Wiget bei sich in Embrach in Clubtreffen für die harten’ Fans, mit dem Zweck, die Reise zu besprechen/organisieren; ich konnte infolge Familienanlass leider nicht mit dabei sein. Die Reise mit dem Auto schien am zweckmässigsten zu sein (die Benzinkosten würden aufgeteilt). Ein Besuch im Freizeitpark Brühl stand für Samstag 21.6. auf dem Programm - und ich hatte das Glück, mich endlich wieder einmal mit meinem langjährigen Freund Peter Kraus zu treffen (letztmals trafen wir uns 1989 am Clubtreffen in Deutschland).
André Dinkel hatte sich kurzfristig noch gemeldet, dass auch er (separat) ans Konzert fahre...; Marcel schickte uns 1 Tag vor der Reise noch die Songliste auf http://ejburg.tripod.com zu – ganz toll, was uns da erwarten sollte.
Die Reise der kalten Eier’ am 20.6.03
Treffpunkt war bei Wiget’s in Embrach; Marcel wurde um 08.30 in Bülach vom Bahnhof abgeholt. Los ging’s - das Wetter war uns gut gestimmt, nicht allzuheiss...! Ja, zu Fünft im 5-er BMW zu sitzen ist möglich, einer musste allerdings den hinteren Mittelplatz einnehmen. Geplant war, so alle 2 Stunden zu wechseln. Das war dann auch notwendig, denn die funk-tionierende Klimaanlage kühlte doch ein bisschen nach hinten in die Mitte - so wurde die Reise zur Reise der kalten Eier’; hätten wir nicht noch ein bisschen mit Zeitung abdecken können, ich weiss nicht, was passiert wäre.....!
Vorgesehen war ein erster Halt nach ca. 1 Std. Fahrzeit (Basel), das sog. Frühstück wurde dann aber erst nach 2 Std. eingenommen; infolge Hungerast und Erfrierungserscheinungen (s.oben) konnten wir uns kaum aus dem Auto bewegen. Die ersten Transaktionen in Euro wurden gemacht. Ausser Thierry verköstigen wir uns alle mit Gipfeli etc.; er hingegen genossen einen Mega-Früchteteller. Auch sog. süsse Stückele’ hatte es, die liessen wir (ausser Wiget) aber noch beiseite. Kraus telefonierte auf’s Natel und musste infolge gesundheitlicher Probleme die Teilnahme am Konzert absagen – wie schade !
Bei der zweiten Rast war dann bei einigen Jägerschnitzel/Pommes’ angesagt – auch diesen Halt hatten wir uns wohlverdient (s.oben). Danach ging’s nicht lange, und wir standen bei km 5 in einem 16km-Stau (ausgebrannter Lastwagen); 1 Std Wartezeit auf der Autobahn; man konnte sich so wenigstens etwas die Beine vertreten.
An Bonn vorbei fuhren wir nach Brühl (wo Steffi Graf auch wohnte); meine 4 Kollegen schauten sich nach einem Hotelzimmer um und fanden nach kurzem Suchen auch eine preisgünstige Unterkunft (EUR 70/DZ, EUR 55/EZ).
Um gegen 17.15 Uhr kamen wir dank Renatos guter Navigation zur Museumsmeile, wo das Konzert um 19 Uhr stattfinden sollte.
Vor dem Konzert
Es standen Menschenschlangen vor dem Eingang – so viele, dass wir wussten ein Platz in der ersten Reihe konnten wir vergessen. Meine Kollegen standen pflichtbewusst zuhinterst an, ich wollte noch das übrige Ticket von Kraus verhöckern. EUR 40 brachte es dann immerhin noch ein. Als ich zurück in die Reihe wollte, waren alle verschwunden – so ging ich halt solo’ durch den gut kontrollierten Eingang und suchte im Innenhof, inmitten der vielen Leute, nach Wiget & Co.; ja, es sah nicht gut aus....; plötzlich traf ich Stephan Heimbecher + Kristiane; ich erzählte ihm von meinem Problem der verlorenen Kollegen’ und beschrieb v.a. Thierry mit seiner roten Mütze. Stephan blickte über die Menge und sagte schnell da vorne rechts stehen sie“... – welch ein Glück! Danke ! Ein Platz wurde mir freigehalten (ca. 10. Reihe); überhaupt, man hatte genug Platz zum stehen. Nette Damen um mich herum sahen die Ausweise von HERCULES und ELTONJOHN.COM und fragten mich dies und das zu Elton (von welcher Seite er denn zum Klavier komme, wie lange das Konzert wohl dauern möge usw. – es scheint, dass dies wieder neue Fans waren, die noch keines seiner Solokonzerte gesehen hatten). Mit meinem bald 42 Jahren gehörte ich übrigens (fast) zu den Jüngeren....
Das Konzert – und danach
Es folgten 3 wundervolle Stunden mit Elton, tolle Interpretationen und Intros, ein noch nie von ihm gehörtes Moon River’ und eine neue Frisur....; die Leute tobten, eine grandiose Stimmung herrschte (ca. 7000, unter einem offenen Zeltdach), es war eines der besten Konzerte geworden. Und was ebenfalls ganz toll war: Nicht zu laut ! Ueber die Light-Show müssen nicht viel Worte verloren werden, die war (einmal mehr) unnötig....
Nach dem Konzert trafen wir wieder Stephan, Holger und viele altbekannte Fan-Gesichter. Nun hiess es aber auch: T-Shirts ! Wieder neue Ware (u.a. mit Eltons Signatur), wieder konnte ich nicht wiederstehen und kaufte sogar noch so einen ollen Wackel-Elton’; aber was soll’s – es war halt wieder einmalig !
Kraus und seine Frau Heidrun holten mich vor dem Haupteingang ab (er verteilte noch Tempos’ bei Bedarf.....) – Nun musste ich nur noch die Tasche aus Wiget’s BMW holen und weiter ging’s nach Ratingen (1 Std. Autofahrt).
Deutschland – und die Rückkehr
Bei einem feinen Bierchen und guten Brötchen sassen wir dann in Ratingen noch bis 01 Uhr zusammen, bis wir total müde zu Bett gingen.
Die 4 Kollegen in Brühl verköstigten sich währenddessen mit Wiget’s mitgeführtem Kuchen, da bei Ihrer Ankunft die Restaurantküche eben geschlossen hatte.
In Ratingen wurde ich richtig verwöhnt – so verbrachten wir ein paar wundervolle Stunden, konnten über alte Zeiten und alte Programmhefte diskutieren und den Grillabend geniessen.
Wiget & Co. fuhren nach Besuch des Freizeitparks am Samstag Abend retour (inkl. einer anscheinend turbulenten Polizei-Drogenkontrolle), während ich am Sonntag morgen früh, auf
09 Uhr (mit feinen Broten versorgt) auf den Flughafen in Mönchengladbach gebracht wurde, wo ich mit www.airberlin.com für total EUR 67 in 1 Std nach Zürich fliegen konnte.
In Kloten wurde ich von Wiget (Privatchauffeur) abgeholt. Auch hatte er noch Zeitungen besorgen können, die ein tolles Bild von Elton brachten.
Gegen 14 Uhr kam ich in Wollerau an und bereits um 15 Uhr war ich bei meiner Familie in der Seebadi Richterswil.
Preise
Ich habe in diversen vorgängigen Kommentaren Preisangaben gemacht. Weshalb ?
Damit Ihr selbst mal rechnen könnt, was so ein Trip ins Ausland in etwa kosten würde. Es soll Euch vor allem aber ermuntern, auch mal mitzukommen. Es macht wirklich Spass und kann einmalig werden ! Ab ca. CHF 300 ist man dabei.......!!!!!!!!!!
Wie geht’s weiter in 2003 ?
Einige von uns (ohne mich) fahren noch nach Darmstadt (12.7.), die deutschen Fans natürlich auch nach Hamburg (Dezember).
Am 27.9. sollte wieder ein Schweizer Clubtreffen (in Bülach) stattfinden (mit Kegelnachmittag) – bitte vergesst nicht, Euch noch unter bruno.kohli@vontobel.ch anzumelden, denn reserviert habe ich noch nicht (bis heute habe ich erst ca. 8 offizielle Zusagen, der harte Kern’ kommt sowieso fast immer).
Am Schluss wieder ein herzliches Danke für alle die mitgemacht haben, in irgendwelcher Weise, sei es als Fahrer, Teilnehmer oder überhaupt EJ-Fan !
Ich freue mich, möglichst viele von Euch bald mal wieder zu treffen (oder überhaupt kennen zu lernen).
JUMP UP !
Bruno
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Deutsche Elton John Homepage
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